Wer sparen möchte, muss nachhaltig handeln.

meteoviva-Geschäftsführer Eric Giese über Unsicherheit in der Branche, steigende Energiekosten und warum Abwarten die teurere Option ist

01.03.2026
Eric Giese / Dr. Jennifer Fest

Interview

In der Immobilienbranche ist aktuell viel Unsicherheit zu spüren, wenn es um die Themen Nachhaltigkeit und ESG geht. Woran liegt das?

Gesetze und Regelungen ändern sich aktuell häufig und zum Teil grundlegend. Viele entscheiden sich deshalb momentan dazu, mit möglichen Projekten oder Maßnahmen lieber abzuwarten, solange sie nicht wissen, in welche Richtung es gehen wird oder wie diese Projekte in beispielsweise einem Jahr bewertet werden. Das ist verständlich, bremst aber leider viele wichtige Entwicklungen aus.

In diesem Zuge, und auch durch die wirtschaftliche Lage, hat sich der Fokus wieder mehr auf unmittelbare Wirtschaftlichkeit verschoben. Investitionen werden also oft nur getätigt, wenn sie sofort nötig sind oder sich schnell rechnen. Nachhaltigkeitsmaßnahmen, von denen viele ja erst langfristig wirken, fallen da schnell hinten runter.


Nachhaltigkeit ist aber ja kein Selbstzweck und auch nicht weniger wichtig geworden, wenn wir mit der Branche einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft leisten möchten.

Absolut! Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, der oben angesprochenen Unsicherheit mit einer klaren Botschaft zu begegnen: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, sie bedingen sich gegenseitig. Wer sparen möchte, kann nicht nur trotzdem Nachhaltigkeit fördern, sondern sollte das sogar dringend tun, denn in einer entsprechenden Optimierung von Gebäuden steckt richtig viel Potenzial. Wer jetzt entsprechende Maßnahmen einführt, profitiert also ökologisch und ökonomisch, wohingegen Zögern und Aufschieben im Zweifelsfall den Wert der Immobilie betreffen und richtig teuer werden können.

Das aktuelle Weltgeschehen sollte da auch ein Weckruf sein. Wir bekommen ja gerade eindrücklich vor Augen geführt, wie schnell Betriebskosten durch zum Beispiel steigende Gaspreise in die Höhe schnellen können, ohne dass wir großartig Einfluss darauf haben. Energieeinsparungen manifestieren sich also direkt massiv finanziell, was Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit noch enger verknüpft.


Das GEG wird bald zum GMG, über allem steht die EPBD. Wie helfen die Lösungen von meteoviva beim Umgang mit diesem Durcheinander?

Indem wir mit unseren Lösungen einfach alle Vorgaben der Europäischen Gebäuderichtline abdecken. Da die nationalen Regelungen, sei es nun das Gebäudeenergiegesetz oder das Gebäudemodernisierungsgesetz, diese Richtlinie als Grundlage haben und erfüllen müssen, sind unsere Kundinnen und Kunden so auf der sicheren Seite. Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass sie sich einfach gar nicht mit dem Durcheinander auseinandersetzen müssen. Dafür sind wir ja da und schon lange im Geschäft, das ist die Expertise, die man bei uns dazubekommt.

Gleichzeitig beinhaltet schon unser kleinstes Paket, tmon, die nötige Infrastruktur für ggf. größere Optimierungen wie prädiktive Steuerung oder Demand Side Management, die nicht nur über das absolute Muss hinausgehen, sondern auch noch mehr Potenzial für Einsparungen mit sich bringen. Welche Lösung das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis hat, analysieren wir deshalb bei jedem Projekt individuell.

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