Pressemitteilung

MeteoViva überzeugt BMWi mit seinem smarten Ansatz, Energiesparpotenziale bei Gewerbeimmobilien zu heben

Im Rahmen des Bundesprogramms „Einsparzähler“ will MeteoViva in den nächsten fünf Jahren bei bis zu 25 Gewerbekomplexe das aktive Energiemanagement verbessern und vereinfachen.


Jülich, 25. Oktober 2018– Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will den Trend zur Digitalisierung auch für die Energieeffizienz mit seinem Programm "Einsparzähler“ stärker nutzbar machen. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst der Bund in diesem Rahmen Pilotvorhaben, die IT-gestützt helfen, Strom, Gas, Wärme oder Kälte bei Dritten einzusparen. MeteoViva gehört seit Anfang Oktober zu dem Kreis der geförderten Unternehmen. Das Jülicher Unternehmen konnte das BMWi mit seinem smarten Ansatz überzeugen, mittels eines selbstlernenden System Gewerbeimmobilien umfassend zu steuern und zu analysieren. „Unser System senkt nicht nur den aktuellen Energieverbrauch, sondern wird Ansatzpunkte für weiteres Einsparpotenzial sichtbar machen“, erklärt Dr. Stefan Hardt, Geschäftsführer von MeteoViva.

Die geplante Lösung baut auf der Kerntechnologie von MeteoViva auf. Das von dem Jülicher Unternehmen entwickelte modellbasierte Verfahren kann die HLK-Anlagen eines Gebäudekomplexes vorausschauend steuern. „Diese Technologie werden wir mit neuen Modulen erweitern und mit umfassenden Analysefunktionen vereinen“, kündigt Hardt an. „Unser Ziel ist, das aktive Energiemanagement erheblich zu verbessern und vereinfachen und damit für alle mit Gewerbeimmobilien befassten Parteien attraktiver zu machen.“ Insbesondere die Anbindung an IoT Plattformen soll die universellen Anschlussmöglichkeiten an vorhandene Anlagentechnik erweitern und unseren Anspruch unterstreichen, technologieneutral die bestmöglichen Einsparungen durch optimale Steuerdaten zu erzielen.

So wird das Energiemanagementsystem von MeteoViva unmittelbar mit der intelligenten Gebäudesteuerung verbunden. Darüber sollen Verbrauchs- und Einsparanalysen sowohl für Nutzer als auch Betreiber von Immobilien aussagekräftiger werden. „Wir wollen nicht nur ablesen können, wann das Gebäude welche Energie verbraucht hat, sondern auch wofür und unter welchen Umständen. Dadurch sieht der Nutzer nicht nur, dass er noch sparen könnte, sondern auch, an welchen Schräubchen er drehen kann, um noch effizienter zu werden“, bringt es Hardt auf den Punkt.

Darüber hinaus sind zusätzliche Funktionen geplant, die die Steuerung für alle potenziell existierenden Stakeholder einer Gewerbeimmobilie – Nutzer, Betreiber, Eigentümer und Versorgungsunternehmen – noch interessanter machen. Speziell zum Vorteil für die Betreiber sollen unter anderem zusätzliche Analyse- und Alarmsysteme sowie vereinfachte Dokumentationsmöglichkeiten geschaffen werden. Auch soll es künftig möglich sein, Gebäude mit anderen Gebäuden eines Portfolios zu vergleichen und energetisch zu bewerten. Für die Energieversorger integriert MeteoViva Komponenten, die der Netzstabilisierung und der Bereitstellung von Strom und Fernwärme dienen.

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