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Inspirieren! – „Alle entscheidenden Anwendungen kommen künftig aus der Cloud.“

Ecosave rüstet die alte Anlagentechnik eines Gebäudes mit energiesparenden Systemen und neuester Analyse- und Datentechnologie auf und beteiligt seine Kunden an den erzielten Energieeinsparungen. Ben Samways, Executive Vice President erklärt, wie das funktioniert.

Ecosave ist mit einem neuen Ansatz in den Markt für Energieserviceleistungen bzw. ressourcenschonendes Facility Management getreten. Wie sieht die Marktoffensive von Ecosave aus?
Wir sind Experten für Gebäudeautomation und wissen sehr genau, wie wir den Energieverbrauch in Gebäuden reduzieren können, ohne das dabei der Komfort leidet. Dazu installieren wir neue HLK-Systeme und Gebäudesteuerungen, Beleuchtung etc.. Und das in den verschiedensten Gebäudetypen und Nutzungssettings.

Im Rahmen des Vertrages kaufen wir die technischen Anlagen, betreiben und warten sie und rüsten sie mit passender, neuester Technologie auf. Außerdem verbinden wir die Technik mit unseren eigenen Analyse-Tools, sodass wir unsere Ausrüstung schonend fahren und die garantierten Einsparungen und auch weitere Optimierungen erzielen können.

Welchen Nutzen hat der Kunde?

Der Kunde geht mit diesem leistungsabhängigen Ansatz ein sehr geringes Risiko ein. In unsere typischen Servicevereinbarungen entfällt für den Kunden das Kostenrisiko und wir gewährleisten die Umsetzung und definieren konkrete Einspargarantien. Dabei tätigen wir in der Regel eine Off-Balance-Investition, die für den Kunden bilanzneutral erfolgt. Das bedeutet: Die Unternehmen benötigen keine eigenen Mittel für die technischen Anlagen.

In vielen Betrieben und Einrichtungen können die Verantwortlichen vor Ort mit ihrem Wissensstand nicht mehr mit der wachsende Komplexität der Technologien für die Gebäudeautomation mithalten. Hoch qualifiziertes Personal, die diese Systeme effektiv betreiben und warten, können sie sich oft nicht mehr leisten. Hier kommen wir ins Spiel: Nachdem wir uns die Anlage angeschaut haben, wissen wir in der Regel mehr über das Gebäude als der Kunde selbst. Und wenn er das erkennt, erkennt und schätzt er den Mehrwert, den wir bringen.

Wer sind die typischen Kunden solcher „Infrastructure as a service“ Vereinbarungen?

Wir schließen langfristige Serviceverträge von 15-20 Jahren ab. Somit ist unsere Leistung vor allem für langjährige Nutzer eines Gebäudes interessant – Krankenhäuser, Ministerien, Behörden oder kommunale Einrichtungen, aber auch Schulen oder Seniorenheime.

In einem Ihrer Gebäude nutzen Sie MeteoViva Climate. Dabei wurde das System erstmals an eine Cloud-basierte GLT angeschlossen. Was macht MeteoViva für Sie so interessant?

In dem ausgewählten Gebäude im US-Staat Ohio haben wir kürzlich eine Cloud-basierte Gebäudeleittechnik an alle zentralen HLK-Anlagen installiert. Die Anbindung vor Ort konnten die MeteoViva Ingenieure komplett von ihrem US-Sitz in Washington aus erledigen und mussten nicht vor Ort sein.

Da MeteoViva das Gebäude in einem Modell nachbildet, war kein Austausch von pneumatische Temperaturreglern erforderlich, d.h. dass wir allein durch ein kalibriertes Modell -ohne den Mehraufwand für neue Regler- Einsparungen erzielen konnten. Natürlich mussten wir sicherstellen, dass die existierenden pneumatischen Regler korrekt funktionieren. Nun erhält die GLT Master-Sollwerte vom MeteoViva Modell - komplett automatisch durch die Cloud.

Lassen Sie bereits andere Anwendungen über Cloud-basierte Gebäudeleittechnik laufen?

Ja, neben MeteoViva nutzen wir weitere Add-ons. Wir nutzen zum Beispiel eine Erweiterung für Hotels, die der Cloud-Gebäudeleittechnik mitteilt, wann ein Raum belegt oder unbelegt ist. Die Sollwerte werden dadurch direkt an die Belegung angepasst. Doch das alles ist erst der Anfang. Wir gehen davon aus, dass sich die Steuerung und Regelung von Gebäuden innerhalb der nächsten fünf Jahre dramatisch verändern wird.

Da diese intelligenten Daten über eine Cloud laufen und deren Kosten sich über mehrere Standorte verteilen lassen, sinken die Kosten je Standort deutlich.

Die Tage veralteter, teurer vor Ort installierter GLT Systeme sind vorbei. Die Welt der Internet der Dinge verändert zwangsläufig den Gebäudebetrieb. Insbesondere für jene, die die Technik akzeptieren und nutzen, erlaubt es Maßnahmen und Leistungsverbesserungen, deren Umsetzung bislang zu teuer bzw. unrentabel waren.

Das Interview fand in englischer Sprache statt und wurde übersetzt.

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