Dr. Stefan Hardt erläutert die Hintergründe der strategischen Partnerschaft mit Siemens

Welche Vorteile bringt die Kooperation?
MeteoViva liefert eine Schnittstelle zu der Siemens-Observer und -Navigator-Plattform. Das ist ein regelrechter Paradigmenwechsel. Denn erstmals wird unser Produkt damit als digitaler Service in das Ökosystem eines großen Plattformanbieters integriert. Mit der Zusammenarbeit schaffen wir ein synchronisiertes Vorgehen und eine Standardschnittstelle mit einem der größten Gebäudetechnikanbieter weltweit.

Was bedeutet das für die Kunden von Siemens?
Sie können künftig die Vorteile der MeteoViva Technologie nutzen, ohne das Siemens Ökosystem zu verlassen. In Summe verbessert sich also ihr Gesamterlebnis.

Bedeutet die Tatsache, dass MeteoViva nun eine so umfassende Partnerschaft mit einem GLT-Anbieter eingeht, das Ende der Herstellerunabhängigkeit von MeteoViva?
Nein, ganz im Gegenteil. Grundsätzlich geht es im Gebäudemanagement der Zukunft darum, verschiedene digitale Services, sei es „on premise“ oder cloudbasiert, so miteinander zu vernetzen, dass das Ergebnis besser ist als die Einzelteile. Das ist aber nur möglich, weil wir technikneutral sind. Und natürlich werden wir weiter herstellerunabhängig bleiben. Das ist Teil unseres Markterfolgs. Aus unserer Sicht ist die Kooperation aber vor allem ein echter Meilenstein, der zeigt, dass unsere Technologie ein wichtiger und in der Branche mittlerweile nicht mehr wegzudenkender Baustein für den Gebäudebetrieb der Zukunft ist.

Was passiert mit dem MeteoViva Cockpit?
Das MeteoViva Cockpit wird weiterhin die zentrale Bedienfunktion mit allen Funktionalitäten für unsere Kunden sein. Die Ergänzung um eine offene Schnittstelle wird eine leichte Zusammenarbeit mit Systemen von Drittanbietern ermöglichen, die Nutzungsdaten des Gebäudes verwalten, zum Beispiel Raumbuchungen, oder die von MeteoViva Climate genutzten Daten weiterverarbeiten wollen.

Gibt es bereits erste gemeinsame Projekte?
Wir haben mit Siemens in der Vergangenheit schon eine Reihe von Projekten gemeinsam erfolgreich durchgeführt. Auch in Siemens-eigenen Gebäuden haben wir Pilotinstallationen realisiert. Das war wichtig, damit wir gegenseitig noch mehr über die technische Umsetzung auf beiden Seiten lernen. Vor Kurzem haben wir zudem damit begonnen, auch vertrieblich gemeinsam aufzutreten.

Bleibt MeteoViva Climate als Stand-alone-Lösung noch attraktiv?
Selbstverständlich. MeteoViva Climate liefert optimale Steuerdaten zur Senkung der Energiekosten und des CO2 Fußabdrucks. Das ist unsere Kernkompetenz, die wir weiterhin technologieneutral anbieten und konsequent Richtung Netzentlastung und Kollaboration weiter ausbauen werden.

Die Optimierung von Daten ist von Natur aus eine komplexe Angelegenheit und funktioniert nur, wenn die dafür notwendige Rechenleistung aus dem Gebäude und der Anlagentechnik vor Ort herausgenommen wird. Der Optimierungsbedarf wird im Hinblick auf eine Netzentlastung und CO2-Bepreisung in Zukunft noch weiter steigen. Es wird darum gehen, in einem Gebäude ein perfektes Klima zu möglichst günstigen Energie- und CO2-Preisen zu schaffen und dieses Gebäude an eine intelligente Stadt anzubinden. Die ständige Weiterentwicklung von Algorithmen kann also nur außerhalb des Gebäudes funktionieren.

Siemens Pressemeldung: Siemens und MeteoViva als strategische Partner für den präskriptiven Gebäudebetrieb

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